visuelleSoziologie

Visuelle Soziologie

Visuelle Medien, wie Fotografien und Videos, finden in der Soziologie auf unterschiedliche Weise Verwendung. Wir nutzen sie hier als ein hervorragendes Medium zur Repräsentation komplexer soziologischer Sachverhalte – gemäß dem bekannten Satz: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte".

In der Soziologie werden sie auch als Material für die empirische Analyse sozialer Phänomene und Prozesse genutzt. Diese Verwendungsweise spielt in unserem Zusammenhang keine große Rolle – auch wenn die beiden Nutzungsformen nicht präzise voneinander abzugrenzen sind.

Als Repräsentationen sozialer Sachverhalte und Konzepte, wie etwa sozialer Rollen oder sozialer Ungleichheit, stellen Bilder nicht nur etwas dar und veranschaulichen es. Sie sind mit dem Anspruch, die Komplexität des Sozialen visuell erfassen, eine Quelle für Reflexion und Interpretation, die das Verständnis des repräsentierten Sachverhaltes vertiefen und den Blick auf die alltägliche Erscheinungswelt schärfen.

Auf dieser Seite präsentieren Ergebnisse aus studentischen Arbeiten, die an der Universität Bremen in den letzten drei Jahren zu ganz unterschiedlichen Themenstellungen entstanden sind.

Johannes Huinink und Thorsten Schmidt

Prof. Dr. Johannes Huinink

Prof. Dr. Johannes Huinink ist seit 2003 Professor für Soziologie mit Schwerpunkt „Theorie und Empirie der Sozialstruktur“ am Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen. Er war von 1999 - 2003 als Professor für Soziologie mit Schwerpunkt „Bevölkerungs- und Familiensoziologie“ am Institut für Soziologie der Universität Rostock und von 1994 – 1998 als Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt "Vergleichende Analyse von Gegenwartsgesellschaften" an dem Institut für Soziologie der Universität Leipzig tätig. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Sozialstruktur-, Lebenslauf- und Familien- und Mobilitätsforschung.

Thorsten Schmidt

Thorsten Schmidt (Mag.Soz.) ist seit 1993 im Medienbereich als Journalist und Fotograf tätig. Jugendkultur und Populärmusik standen immer im Mittelpunkt seines Interesses. Er konzipierte Ausstellungen und veröffentlichte zahlreiche Bildbände.
2012 beendete er seine Studienzeit in Bremen mit dem Magisterabschluss für Soziologie und Kulturwissenschaften und begann seine Lehrtätigkeit am Institut für Soziologie in Bremen. Zusammen mit Prof. Huinink entwickelt er Theorien und Methoden einer „Visuellen Soziologie“. Außerdem unterrichtet er Migranten in den Fächern Deutsch und Gesellschaftskunde.